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Industrie Dashboard Hessen

Wirtschaftsmonitoring Hessen

Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen zur industriellen Entwicklung und wirtschaftlichen Transformation in Hessen.

Die Industrie ist ein zentraler Treiber für Produktivität, Innovation und Wohlstand – auch in Hessen.

Doch aktuelle Entwicklungen zeigen: Der Industriestandort steht unter erheblichem Druck. Eine Studie im Auftrag von HESSENMETALL und HessenChemie beleuchtet die Rolle der Industrie für den Wirtschaftsstandort Hessen und zeigt konkrete Handlungsoptionen auf.

Wir nehmen die Studienergebnisse zum Anlass, um mit key performance indicators zu monitoren, wie sich Hessen weiterentwickelt und ob die die Politik die richtigen Maßnahmen umsetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Industrie-Standorts Hessen zu verbessern.

Bedeutung der Industrie

Zentrale Indikatoren zur wirtschaftlichen Bedeutung der Industrie in Hessen im Vergleich und im zeitlichen Verlauf.

Status Quo: Die Industrie ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor in Hessen – aber unter Druck

Die Industrie trägt maßgeblich zur wirtschaftlichen Leistung und Beschäftigung in Hessen bei.

Beschäftigte in der Industrie
Die Anzahl Beschäftigter im Verarbeitenden Gewerbe (Industrie) gibt Auskunft über die Branchenstruktur einer Region und stellt die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (am Arbeitsort) im Verarbeitenden Gewerbe dar.
Hessen (2025)
416.695
Personen
Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen
Wertschöpfung in der Industrie
Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe in Hessen.
Hessen (2024)
49,4
Milliarden Euro
Quelle: VGR der Länder, eigene Berechnungen
Anteil Industrie an der Bruttowertschöpfung
Die Industriequote zeigt den Anteil der Bruttowertschöpfung des Verarbeitenden Gewerbes an der gesamten Bruttowertschöpfung.
2024, Prozent
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Quelle: eigene Berechnung auf Basis der VGR der Länder

Hohe Produktivität der Industrie ermöglicht attraktive Arbeitnehmerentgelte

Eine hohe Produktivität der Branche geht einher mit attraktiven Arbeitnehmerentgelten. Darüber wird der Wohlstand für den Standort Hessen gesichert.

Produktivität je Erwerbstätigen (2024)
Die Produktivität misst die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen und gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
105.318
+14,4 %zur durchschnittlichen Produktivität in Hessen
+24,5 %zur durchschnittlichen Produktivität in Deutschland
Quelle: eigene Berechnung auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit
Arbeitnehmerentgelt je Arbeitnehmer (2024)
Das durchschnittliche Arbeitnehmerentgelt umfasst Bruttolöhne und -gehälter sowie Sozialbeiträge der Arbeitgeber.
73.194
+18,0 %zum durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelt in Hessen
+31,6 %zum durchschnittlichen Arbeitnehmerentgelt in Deutschland
Quelle: eigene Berechnung auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit

Die Industrie stärkt die ländlichen Räume in Hessen

In vielen ländlichen Gebieten sind die großen hessischen Industrieunternehmen Hauptarbeitgeber der Region

Verteilung der Beschäftigten (am Arbeitsort) in den jeweiligen Branchen
Verteilung der Beschäftigung zwischen städtischen und ländlichen Regionen in Hessen nach Wirtschaftssektoren.
Industrie
21,5%
78,5%
Information und Kommunikation
61,8%
38,2%
Finanz- und Versicherungsdienstleistungen
71,2%
28,8%
städtische Räume
ländliche Räume
Quelle: eigene Berechnungen auf Grundlage von Statistisches Bundesamt; Statistische Ämter des Bundes und der Länder; Bundesagentur für Arbeit
Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort im Verarbeitenden Gewerbe
2025, %
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Quelle: Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen

Exzellenter Forschungsstandort

Die industrielle Basis bildet das Rückgrat der Forschungs- und Entwicklungslandschaft (FuE) in Deutschland und in Hessen.

MINT-Forschungseinrichtungen
MINT-Forschungseinrichtungen sind ein relevanter Indikator für das Innovations- und Hochqualifiziertenpotenzial einer Region. Die Basis dieses Indikators sind die Anzahl der MINT-Forschungseinrichtungen (nur Hauptsitz) je 1.000.000 Einwohner. Zusätzlich werden lokale Ausstrahlungseffekte berücksichtigt, wodurch auch Nachbarkreise von MINT-Forschungseinrichtungen profitieren. Die Strahlkraft von MINT-Forschungseinrichtungen bricht nicht an Kreisgrenzen ab. Die Werte sind als eine Approximation für die vorhandene Forschungslandschaft zu interpretieren, jedoch nicht direkt als MINT-Forschungseinrichtungen je 1.000.000 Einwohner.
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Patentanmeldungen am Erfindersitz
Die Patentanmeldungen am Erfindersitz beschreiben, wo die Erfinder von Patenten regional verortet sind. Der Indikator wird berechnet als die Anzahl der Patente am Erfindersitz je 100.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigter am Wohnort.
2022, je 100.000 Beschäftigte (Wohnort)
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Quelle: IW Köln (IW-Patentdatenbank), Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen

Top-Universitäten in Hessen

World University Ranking 2026

Die World University Rankings (WUR) von Times Higher Education bewerten Universitäten weltweit nach Kriterien wie Lehre, Forschung, Wissenstransfer und internationale Ausrichtung.

Quelle: Times Higher Education World University Rankings 2026

Rund jeder fünfte Euro und Arbeitsplatz in Hessen hängt an der Industrie

Ökonomischer Fußabdruck der Industrie in Hessen

Wertschöpfung direkt in der Industrie in Hessen
Anteil der Wertschöpfung, der direkt in der Industrie entsteht.
14,8%
Wertschöpfung abhängig von der Industrie in Hessen
Anteil der Wertschöpfung in Hessen, der direkt und indirekt an der Industrie hängt.
21,7%
Beschäftigung direkt in der Industrie in Hessen
Anteil der Beschäftigung, der direkt in der Industrie entsteht.
12,9%
Beschäftigung abhängig von der Industrie in Hessen
Anteil der Beschäftigung in Hessen, der direkt und indirekt an der Industrie hängt.
19,9%

Chemie- und Pharmaindustrie ist in Hessen stark ausgeprägt und sehr produktiv

Regionale Schwerpunkte liegen insbesondere in Süd- und Mittelhessen. Pharmaindustrie mit stabiler Entwicklung, Chemieindustrie steht unter Druck.

Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort
Die Chemie- und Pharmaindustriequote zeigt den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Chemie- und Pharmaindustrie an allen Beschäftigten.
Wirtschaftszweige 20 und 21, 2024, Prozent
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Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit
Beschäftigte in der Chemie- und Pharmaindustrie
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Chemie- und Pharmaindustrie in Hessen.
Hessen (2024)
64.136
Beschäftigte
Quelle: eigene Berechnungen auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit
Bruttowertschöpfung in der Chemie- und Pharmaindustrie
Hessen (2024)
11,8
Milliarden Euro
Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder
Produktivität der Chemie- und Pharmaindustrie
Bruttowertschöpfung in € je Erwerbstätigen
Die Produktivität misst die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen in der Chemie- und Pharmaindustrie.
Hessen (2024)
184.796€ je Erwerbstätigen
+7,3 % seit 2016
Deutschland (2024)
157.996€ je Erwerbstätigen
+4,6 % seit 2016
Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit

M+E-Industrie: Unterdurchschnittliche Entwicklung der im Vergleich zu Deutschland

Die Bedeutung der M+E-Industrie in Hessen liegt unter dem Bundesdurchschnitt, sowohl beim Anteil der Beschäftigten als auch bei der Bruttowertschöpfung.

Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort
Die M+E-Industriequote zeigt den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie an allen Beschäftigten.
Wirtschaftszweige 24-33, 2024, Prozent
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Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit
Beschäftigte in der M+E-Industrie
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen.
Hessen (2024)
254.131
Beschäftigte
Quelle: eigene Berechnungen auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit
Bruttowertschöpfung in der M+E-Industrie
Hessen (2024)
27,3
Milliarden Euro
Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder
Produktivität der M+E-Industrie
Bruttowertschöpfung in € je Erwerbstätigen
Die Produktivität misst die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen in der M+E-Industrie.
Hessen (2024 )
102.730€ je Erwerbstätigen
+9,3 % seit 2016
Deutschland (2024)
110.661€ je Erwerbstätigen
+19,8 % seit 2016
Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit
Mehr Informationen

Monitoring Industrieroadmap Hessen

Fortschrittsindikatoren zur Umsetzung der industriepolitischen Roadmap und strategischen Transformationsziele für Hessen.

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